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Susan Arndt: Rassismus, Erinnerung und die deutsche Aufklärung. Immanuel Kant versus Anton Wilhelm Amo

Black Lives in Germany

Kategorien
Medienwissenschaften, Hochschule

Veranstaltungsart
Vorträge

Ort der Veranstaltung
HBK, Gebäude 01, Raum 312

Datum
27.11.2019

Uhrzeit
13:15 - 14:45

Anton Wilhelm Amo, der erste Schwarze Philosoph Deutschlands, wurde als Kind in Ghana verschleppt und Anfang des 18. Jahrhunderts am Hof Herzog Anton Ulrichs in Braunschweig erzogen. Seine Werke werden erst seit wenigen Jahren wieder gelesen; im März 2020 wird der Kunstverein Braunschweig zusammen mit Buonaventure Ndikung eine Ausstellung und Veranstaltungen rund um Amo präsentieren. Das Seminar fragt im Vorfeld nach den Bildern von Amo, aber auch nach der langen Geschichte der Repräsentation, der Stereotypisierungen und der Selbstdarstellungen Schwarzer Menschen in Deutschland – in der Zeit, in der es noch nicht "Deutschland" hieß, über das Kaiserreich und koloniale Schemata, in Filmgeschichten des 20. Jahrhunderts und in Strategien der Selbstbehauptung in afrodeutscher Kultur- und Mediengeschichte.

Mit mehreren Gästen: Susan Arndt stellt am 27.11. ihre Forschungen zu Anton Wilhelm Amo vor, die Gruppe "Amo – Braunschweig postkolonial" ihre Arbeit im Januar 2020; weitere sind angefragt.

Zuletzt bearbeitet von M.Koberski am 16.10.2019

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